bambus
Posted on Juli 17th, 2009 at 11:10 pm by jaffa

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Photo: Patrick Rioux. CC 2.0, some rights reserved.

“If you wish to understand yourself,
you must succeed in doing so in the midst
of all kinds of confusions and upsets.
Don’t make the mistake of sitting
dead in the cold ashes
of a withered tree.”
~Emyo
from The Pocket Zen Reader.


Eintrag für den 29.Mai 2009
Posted on Mai 29th, 2009 at 10:19 am by jaffa

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Photo: shockmotion. CC 2.0, some rights reserved.

 

>>Mit Widerstand sind nicht Mauern und Zäune gemeint;
Durchlässigkeit bedeutet nicht offener Raum.

Wenn Du über dieses Verständnis verfügst,
dann sind Geist und Materie ihrem Wesen nach eins.<<

Zixin

 

aus “Zen – Worte großer Meister”,
herausgegeben von Thomas Cleary.

J.

Sprawl Nights
Posted on Januar 7th, 2009 at 3:28 pm by jaffa

Mitternacht ist das wahre Licht.
Die Morgendämmerung ist nicht hell.
aus Hokyo Zanmai, Meister Tozan.

BladeRunner1.jpg Photo: Piero Sierra. CC 2.0, some rights reserved.

 

Willkommen in den Schatten, sag’ ich da nur.
J.


Eintrag für den 23.Januar 2008
Posted on Januar 22nd, 2008 at 6:22 pm by jaffa

MA KA HAN NYA HA RA MI TA SHIN GYÔ

KAN Jl ZAI BO SA TSU.
GYÔ JIN HAN NYA HA RA Ml TA Jl.
SHO KEN GO ON KAI K?.
DO ISSAI K? YAKU.

SHA Rl SHl.
SHIKI FU I K?. K? FU I SHIKI.
SHIKI SOK? ZE K?. K? SOK? ZE SHIKI.
JU SO GYÔ SHIKI. YAKU BU NYO ZE.
SHA Rl SHl. ZE SHO HO K? SO.
FU SHO FU METSU.
FU K? FU JO. FU ZO FU GEN.
ZE KO K? CHU.
MU SHIKI MU JU SO GYÔ SHIKI.
MU GEN NI Bl ZESSHIN Nl.
MU SHIKI SHO KO Ml SOK? HO.
MU GEN KAI NAI SHl MU I SHIKI KAI
MU MU MYO YAKU MU MU MYO JIN.
NAI SHl MU RO SHI. YAKU MU RO SHl JIN.
MU K? SHU METSU DO.
MU CHl YAKU MU TOK?.
I MU SHO TOKU KO.
BO DAI SATTA.
E HAN NYA HA RA Ml TA KO.
SHIN MU KEI GE. MU KEI GE KO.
MU U K? FU. ON Rl ISSAI TEN DO MU SO. K? GYÔ NE HAN. SAN ZE SHO BUTSU.
E HAN NYA HA RA Ml TA.
KO TOKU A NOKU TA RA SAN MYAKU SAN BO DAI.

KO CHl HAN NYA HA RA Ml TA.
ZE DAI JIN SHU ZE DAI MYO SHU.
ZE MU JO SHU. ZE MU TO DO SHU.
NO JO ISSAI K? SHIN JITSU FU KO.
KO SETSU HAN NYA HA RA Ml TA SHU.

SOK? SETSU SHU WATSU.
GYA TEI. GYA TEI. HA RA GYA TEI. HA RA SO GYA TEI.

-

Hannya Shingyo

-

Das Herz der vollkommenen Weisheit

Avalokitesvara Bodhisattva, in tiefste Weisheit versenkt, erkannte, daß die fünf Skandhas leer sind und verwandelte damit alles Leid und allen Schmerz.

Sariputra!
Form ist nichts anderes als Leere, und Leere ist nichts anderes als Form.
Form ist identisch mit Leere und Leere ist identisch mit Form.
Und so ist es auch mit Empfindung,
Wahrnehmung, geistiger Formkraft und Bewußtsein.

Sariputra!
Alle Dinge sind in Wahrheit leer.
Nichts entsteht und nichts vergeht.
Nichts ist unrein, nichts ist rein.
Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich.

Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige Formkraft und kein Bewußtsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen oder denken, keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit,
kein Altern und keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und auch kein Erreichen.

Weil es nichts zu erreichen gibt, leben Bodhisattvas Prajna Paramita und ihr Geist ist unbeschwert und frei von Angst.

Befreit von allen Verwirrungen, allen Träumen und Vorstellungen, verwirklichen sie vollständiges Nirvana.

Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leben Prajna Paramita und erreichen damit die höchste Erleuchtung. Erkenne deshalb, daß Prajna Paramita das große Mantra ist, das strahlende Mantra, das unübertroffene Mantra, das höchste Mantra, das alles Leiden stillt.

Dies ist die Wahrheit, die Wahrheit ohne Fehl.
Deshalb sprich das Prajna Paramita Mantra:

Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha!

-

Von nirgendwoher bist du gekommen, nirgendwohin wirst du gehen.
Du bleibst nirgends. An nichts bist du gebunden.
Du besitzt alles, du besitzt nichts.
Du bist das Werden unbeschreiblichen Wandels.

 

Für Heath.


Eintrag für den 3.Juni 2007
Posted on Juni 3rd, 2007 at 3:00 pm by jaffa

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Photo: Piotrus. Licensed under CC 2.5, some rights reserved.


Die Ursache ist jetzt da,
die Wirkung zeigt sich im Moment des Todes.
Wenn die aus einer Ursache resultierende Wirkung bereits manifest ist,
wie könnte Dich dann Angst überkommen?
Angst bezieht sich auf die Vergangenheit und die Zukunft;
da die Vergangenheit eine Gegenwart hat,
muss die Gegenwart eine Vergangenheit haben.
Da es in der Vergangenheit Erleuchtung gegeben hat, muss es auch in der Gegenwart Erleuchtung geben.

Wenn Du jetzt und für alle Zeiten den einen Moment präsenten Gewahrseins verwirklichen kannst und dieser eine Moment des Gewahrseins nicht von irgend etwas, egal ob existierend oder nicht existierend, bestimmt wird, dann ist der Buddha – in Vergangenheit wie Gegenwart – einfach ein Mensch, und Menschen sind einfach Buddhas.

[...]

Wie es so heißt: ” Die Wirklichkeit sucht nicht die Wirklichkeit; die Wirklichkeit praktiziert nicht die Wirklichkeit; die Wirklichkeit sieht nicht die Wirklichkeit – sie findet ihren Weg ganz von selbst.”

Dies kann man nicht durch Errungenschaften erringen.

[...]

Die Natur der Weisheit ist so, wie sie von sich selbst aus ist, sie ist nicht durch Ursachen bestimmt. Sie wird auch der Knoten oder die Verdichtung der Essenz genannt. Sie kann nicht durch Wissen erkannt und nicht durch Bewusstsein ausgemacht werden. Sie liegt jenseits allen geistigen Abwägens.

Wenn in der Stille und der Befriedetheit die Essenz vollkommen realisiert ist, dann sind Denken und Urteilen für immer zur Ruhe gekommen,
und als hätte sich das Wogen des Ozeans gelegt,
kommen keine Wellen mehr auf.

Baizhang


Auszug aus “Zen”, herausgegeben von Thomas Cleary.

J.