Stellenausschreibung Internetminister für Deutschland
Posted on Februar 28th, 2010 at 10:33 by jaffa
Christoph Kappes greift der Regierung unter die Arme und unterbreitet den schnellen Entwurf einer Stellenausschreibung für
einen/eine
Internetminister/-in
im neu geschaffenen Bundesministerium für Internet, Digitalisierung und Online-Gesundheit.
Schöner Name, nicht? Und? Fühlt sich jemand berufen?
Zur vollständigen “Stellenausschreibung” geht’s hier:
http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/.
Via MIR_tweets, die allerdings Recht haben: Mit dem Anforderungsprofil wird das nichts!

J.
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Posted on Dezember 3rd, 2009 at 11:07 by jaffa
Tatsächlich Stopp für Stoppschilder?
Posted on Oktober 16th, 2009 at 2:02 by jaffa
Wer sich wie ich gestern Abend aufgrund der reißerischen Überschrift von SpOn “FDP stoppt Internetsperren” beinahe an seinem Gute-Nacht-Getränk verschluckt hat: Nach genauerer Lektüre war dem SpOn-Artikel ja nicht wirklich viel Neues zu entnehmen. Dass Löschen vor Sperren kommen sollte, wird schon länger versichert. Der Ausdruck “schwere Gefahrensituationen”, den Herrn Schäuble laut SpOn da i.V.m. der Nutzung von Daten aus der Vorratsdatenspeicherung” verwendet, irritiert mich eher. Hat das BVerfG nicht von schweren Straftaten im Sinne des § 100a Abs. 2 StPO gesprochen? Eine schwere Gefahrensituation ist etwas anderes…
Mittlerweile versuchen blog.odem.org und heise etwas mehr Licht auf die Vereinbarungen der Koalitionspartner zu werfen: Danach soll wohl für die Dauer von einem Jahr nur gelöscht und nicht gesperrt werden. Dem BKA soll gleichzeitig untersagt werden, Sperrlisten an die Zugangsanbieter herauszugeben. Die Nichtanwendung des Stoppschildgesetzes soll angeblich über einem Anwendungserlass geregelt werden. Klingt nach der erwähnten “Schublade”, in der das Gesetz dann wohl vergammeln wird. Aus rechtsstaatlicher Sicht sicher keine gute Lösung…
J.
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Hoffentlich hat das digitale Selbst auch immer schön die Haare gekämmt
Posted on Oktober 14th, 2009 at 10:56 by jaffa
Die Entwickler der schwedischen Firma The Astonishing Tribe (TAT) haben vor kurzem eines der ältesten Probleme des modernen Menschen gelöst. Man stelle sich vor, man ist auf einer Party… Verzeihung, ich meine natürlich: einem Meeting. Und man weiß wieder nicht, wer zum Geier die ganzen Leute eigentlich sind. Nicht, dass es tatsächlich interessieren würde. Wer der/die hübsche Blonde dort hinten ist, interessiert dagegen schon. Die schlichte Anrede scheint zu einfach und kann außerdem zu Missverständnissen führen. Einige Leute halten offenbar nichts von “networking”.
Also was tun? Risikominimierung mit der Augmented ID App von TAT. Die schwedische Software ist ein Versuch, Menschen mittels Augmented Reality zu identifizieren. Einfach mit der Handy-Kamera ein Bild der fraglichen Person aufnehmen und die Augmented ID Software versucht denjenigen oder diejenige per Gesichtserkennung zu identifizieren, indem es das Bild mit Profilfotos auf Networking-Seiten wie Facebook, Xing usw. abgleicht.
Lustig, nicht?
Gut, dass ich nur mit Sonnenbrille aus dem Haus gehe. 
[Quelle: http://www.engadget.com/2009/07/09/video-tats-augmented-reality-concept-unveiled/]
J.
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Lesezeichen
Posted on August 26th, 2009 at 8:15 by jaffa
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Posted on August 2nd, 2009 at 8:30 by jaffa
Netzsperren nicht ab 01.08.2009
Posted on Juli 30th, 2009 at 10:16 by jaffa
Nachdem Herr Prof. Dr. Thomas Hoeren Anfang Mai 2009 im beck-blog darauf aufmerksam gemacht hatte, dass Frau von der Leyens Sperrgesetzvorhaben eigentlich nach Richtlinie 98/34/EG notifizierungspflichtig sei und deshalb nicht im nationalen Alleingang durchgesetzt werden dürfe, wurde das Zugangserschwerungsgesetz dann doch der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten zur Stellungnahme zugeleitet.
Sinn der in der Richtlinie festgelegten Unterrichtungspflicht ist es, dass nationale Vorschriften geprüft werden, bevor sie angenommen werden, so dass neue Hindernisse für den Binnenmarkt verhindert werden können. Da die Unterrichtung der Kommission erst am 7. Juli 2009 (durch den Bundestag beschlossen wurde das Gesetz am 18. Juni 2009) erfolgte und mit Eingang des Gesetzesentwurfs bei der Kommission eine Stillhaltepflicht von 3 Monaten einsetzt, während der der Entwurf nicht erlassen werden darf, kann das “Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” nun nicht wie geplant am 01.08.2009 in Kraft treten.
[mehr auf Internet-Law.de]
J.
Update: Laut Kommentar von Prof. Dr. Hoeren und RA Stadler im beck-blog ist am 7. Juli 2009 lediglich die alte Fassung des Netzsperrengesetzes nach Brüssel geschickt worden. Nachdem man den Fehler bemerkt hat, ist nun (mit Datum vom 31. Juli 2009) der neue Entwurf nachgereicht worden. Sprich: Eigentlich dürfte das Gesetz nicht vor dem 01.11.2009 in Kraft treten…
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Posted on Juli 20th, 2009 at 9:52 by jaffa
Rate Your Internet Dependency Level:
http://www.wired.com/underwire/2009/07/alt-text-dependency
Wer’s noch nicht mitbekommen hat: Der Datenschutzbeauftragte des Bundes Peter Schaar bloggt. Naja, eigentlich ist es ein Diskussionsforum für Bürger, das der Herr Schaar hier bereitgestellt hat:
http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/forumdisplay.php?f=21
Interessante Frage: Haben sich die großen deutschen Plattenlabel im Jahr 2007 tatsächlich einem Kostenrisiko von 58 Millionen € ausgesetzt?
http://www.wb-law.de/news/it-telekommunikationsrecht/992/update-hat-die-musikindustrie-im-jahr-2007-satte-58000000-e-58-mio-an-ihre-anwaelte-gezahlt/
Grüße,
J.
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Verbraucher wissen oft nicht, worauf sie sich einlassen
Posted on Juli 14th, 2009 at 7:48 by jaffa
Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat laut Presseerklärung vom 14.07.2009 die Social Network-Plattformen MySpace, Facebook, lokalisten.de, wer-kennt-wen.de und Xing abgemahnt und entsprechende Unterlassungsverfahren eingeleitet. In der Erklärung weist die vzbv auf nicht unerhebliche Mängel der von den Netzwerkbetreibern genutzten Vertragsbestimmungen speziell den Datenschutz der Nutzer betreffend hin. Kritisiert wurde auch die Übung vieler Betreiber, sich per AGB umfängliche Rechte an den von den Nutzern erstellten Inhalten übertragen zu lassen.
„Wir hatten angesichts einer Vielzahl von Selbstverpflichtungen und anderen Erklärungen der Betreiber nicht mit solch schlechten Standards gerechnet.“
Vollständige Pressererklärung hier:
http://www.vzbv.de/go/presse/1180/index.html
J.
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Debatte um Netzsperren live
Posted on Juni 18th, 2009 at 4:39 by jaffa
Wer will kann sich übrigens gleich die Debatte des Bundestags zum heutigen Tagesordnungspunkt 9 “Zweite und dritte Beratung CDU/CSU, SPD – Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen. Drs 16/12850“ im Parlamentsfernsehen ansehen (falls der Stream hält) bzw. anhören:
http://www.bundestag.de/aktuell/tv/index.html
Los geht’s vermutlich zwischen 18 und 19 Uhr, möglicherweise aber auch später.
[via netzpolitik.org]
J.
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