Schreiben kann jeder… – Matthew Stibbe: “7 types of bad writing”
Posted on April 13th, 2007 at 12:35 by jaffa

Ein netter Beitrag zum Thema “Schreiben” von Matthew Stibbe, dem Chefschreiberling von badlanguage.com. Wo ich gerade nicht dazu komme…

“SEVEN TYPES OF BAD WRITING
Everyone can write. But not everyone can write well.
[...]

In my experience there are seven types of bad writing:

  1. 1. Thinks too much of itself. The UK satirical magazine, Private Eye runs a regular column lampooning the abuse of the word ‘solution.’ For example, Dow Corning’s “Innovative solutions for wound management,” which means “bandages.” This kind of word inflation devalues meaning and arouses the scepticism of readers.
  2. 2. Is too clever by half. [...]
  3. 3. Gets hyped up. [...]
  4. 4. Tells lies. [...]
  5. 5. Ignores the reader. [...]
  6. 6. Needs to go on a diet. [...]
  7. 7. Has no direction. [...]

Zu den einzelnen Punkten bitte lesen: http://www.badlanguage.net/?p=286

Gruß,
jaffa

 

weblinks:

http://www.stibbe.net/


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4 Kommentare »

Danke an Micha für den freundlichen Hinweis, dass der Beitrag dahingehend missverständlich ist, als Schreiben grundsätzlich von Nützlichkeitserwägungen geprägt sein sollte. Das ist natürlich Blödsinn. Wie viele Schriftsteller haben sich mit ihrem Werken weit außerhalb jeder vernünftigen Erwägung begeben(siehe Effie Briest…) Sicher, einiges hätte auch kürzer ausfallen können(Effie Briest zum Beispiel…), aber den künstlerischen Geist kann und darf man in kein Korsett stecken. Welchen wahrhaft Berufenen interessiert schon, was der Leser will…;)

Kommentar von jaffa — 20. April 2007 @ 17:16


Jaffa kommentiert sich selbst als Erste..ist ja witzig, wenn auch passend in diesem Fall.
Aber was ich eigentlich sagen möchte: Wohnen Nützlichkeitserwägungen nicht sowieso jedem Kunstwerk (Literatur oder was auch immer) inne, wie auch immer der künstlerische Geist geartet sein mag?
Solange, wie das Werk für den Schaffenden irgendeine Art von Bedeutung beherbergt (etwas wird sich Betreffender ja wohl dabei gedacht haben und wenn er dabei nicht gedacht hat -soll vorkommen-, dann ist es vermutlich um des Erschaffens selbst Willen geschehen), erfüllt es somit für ihn einen Zweck. Nützlich und unnütz zugleich sind Kunstgegenstände allesamt. Zumindest meines Erachtens nach..

Kommentar von Lena — 22. April 2007 @ 07:41


Der Begriff meinte hier aber ‘nützlich für den Leser’. Im Zitat ist von Journalisten und PR-Leuten die Rede – und deren Geschreibsel soll wegen des Inhalts gelesen werden.

Abgesehen davon würde ich einen so weit gefassten Nutzenbegriff ungern verwenden, da er dazu tendiert, sich selbst überflüssig zu machen. Denn eigentlich ist dann alles, was ist, nützlich. Wenn Nützlich = Sein, kann ich den Begriff ‘Nützlich’ auch gleich weglassen und sagen: alles ist.

scrooligan, heute ontologisch:-)

Kommentar von scrooligan — 22. April 2007 @ 13:57


Hallo, du Ontologischer..
Jaffa bezog sich aber auf das “Schreiben grundsätzlich” von Micha..daher auch mein Kommentar..
Und wie geht es dir sonst so, wenn du dich nicht gerade mit dem Sein, dem Seienden als solchem und mit den fundamentalen Typen von Entitäten beschäftigst, sowie Dinge und Erfahrungsarten nach verschiedenen Typen der Wesenhaftigkeit bzw. Reihung nach „Eigentlichkeit“ der betreffenden Erfahrung kategorisierst?

Kommentar von Lena — 22. April 2007 @ 16:58


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