Posted on März 31st, 2007 at 1:59 by jaffa
“Genuss ist eine Frage der Phantasie”
“Genuss ist eine Frage der Phantasie”

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Für’s erste.
Wie man sieht halte ich mich streng an das diesjährige Motto meines blogs… (”Mehr Pathos!”)![]()
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Grüße von
jaffa

| [...] What are the roots that clutch, what branches grow | |
| Out of this stony rubbish? Son of man, | 20 |
| You cannot say, or guess, for you know only | |
| A heap of broken images, where the sun beats, | |
| And the dead tree gives no shelter, the cricket no relief, | |
| And the dry stone no sound of water. Only | |
| There is shadow under this red rock, | 25 |
| (Come in under the shadow of this red rock), | |
| And I will show you something different from either | |
| Your shadow at morning striding behind you | |
| Or your shadow at evening rising to meet you; | |
| I will show you fear in a handful of dust. | 30 |
| Frisch weht der Wind | |
| Der Heimat zu. | |
| Mein Irisch Kind, | |
| Wo weilest du? | |
| ‘You gave me hyacinths first a year ago; | 35 |
| ‘They called me the hyacinth girl.’ | |
| —Yet when we came back, late, from the Hyacinth garden, | |
| Your arms full, and your hair wet, I could not | |
| Speak, and my eyes failed, I was neither | |
| Living nor dead, and I knew nothing, | 40 |
| Looking into the heart of light, the silence. | |
| Od’ und leer das Meer. [...]
T.S. Eliot, The Waste Land, I.The Burial of the Dead, 1922 Gruß,
weblinks: “The Waste Land” online lesen auf bartleby.com T.S. Eliot’s “The Waste Land” als Hypertext “The Waste Land” Download auf Project Gutenberg “The Waste Land” gelesen von T.S. Eliot – Harper Audio “The Waste Land” Audio-Download auf LibriVox
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Photo: Daniel Zimmel. CC 2.0, some rights reserved.
Einige Leute möchte man dieser Tage dringend daran erinnern, ihre Hausaufgaben zu machen. Denn während der Zeigefinger der EG anhaltend auf das Nichtmitglied Türkei gerichtet ist, haben einige Mitglieder den Text des Vertrages, den sie da unterschrieben haben, offenbar nicht gelesen –
Art. 6 Absatz 1 EUV: „Die Union beruht auf den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit; diese Grundsätze sind allen Mitgliedstaaten gemeinsam.“
Dass Menschen auch Schwule und Lesben sein können ist hierzulande mittlerweile sogar bis in die Reihen der Christlich – Konservativen vorgedrungen. Auch der EU ist diese Erkenntnis nicht fremd: Im Jahr 2000 hat die Europäische Union zwei Richtlinien angenommen (Richtlinie 2000/43/EG und Richtlinie 2000/78/EG), die das Verbot unmittelbarer und mittelbarer Diskriminierungen aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder – man glaubt es kaum – der sexuellen Ausrichtung vorsehen, ganz abgesehen von einer Vielzahl flankierender Maßnahmen durch die Kommission.
Was sich derzeit auf der europäischen politischen Bühne abspielt brandmarkt die hehren Worte ein Lippenbekenntnis: Da erklärt Polens Vize-Premier und Bildungsminister Roman Giertych in Warschau, die EU solle zwischen “gesunden” und “kranken” Menschen unterscheiden. Zu den “Kranken” gehörten seiner Meinung nach Homosexuelle. Aus diesem Grund müsse die “Homosexuellen-Propaganda” in der EU ein für alle Mal ein Ende haben. Sein Vater Maciej, seines Zeichens Europaabgeordneter, beschwört derweil mittels eigens kreierter antisemitischer Schmierblättchen den Kampf der Zivilisationen in der EU und referiert über die „Demaskulinisierung des Mannes“, um auf die der polnischen Nation durch Homosexualität drohende Gefahr des Aussterbens aufmerksam zu machen. Glücklicherweise sei diese „Aberration“ therapierbar. Read the rest of this entry »